Kategorie

Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Deutschlands Kohlekraftwerke sind aufgrund der steigenden Stromnachfrage während einer Kältewelle und eines Rückgangs der europäischen CO2-Preise um 8 % in dieser Woche wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Einbruch der Preise für CO2-Zertifikate machte Kohlekraftwerke zum ersten Mal seit November rentabler als Gaskraftwerke. Deutschland ist weiterhin auf Kohlekraft angewiesen, wenn die Nachfrage hoch und die Erzeugung aus erneuerbaren Energien gering ist, obwohl geplant ist, die Kohle bis 2030 auslaufen zu lassen. Die Regierung hat kürzlich ihre Pläne für neue Erdgaskraftwerke zurückgefahren, um ein Gleichgewicht zwischen Energiesicherheit und Dekarbonisierungszielen herzustellen.
Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, warnt davor, dass KI entweder das Wirtschaftswachstum und die Produktivität erheblich steigern oder die Inflations- und Schuldenprobleme verschärfen könnte, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Er betont die binäre Natur der makroökonomischen Auswirkungen von KI und weist darauf hin, dass fast die Hälfte des BIP-Wachstums mit KI in Verbindung gebracht wird. Die Vertreter der Zentralbanken äußern sich dazu unterschiedlich: Einige sehen erste Produktivitätsvorteile, während andere hinsichtlich der Investitionsrenditen skeptisch bleiben.
Chevron befindet sich in den letzten Verhandlungen über den Verkauf seines 50-prozentigen Anteils an der Singapore Refining Company und anderen Vermögenswerten im asiatisch-pazifischen Raum, deren Wert möglicherweise über 1 Milliarde US-Dollar liegt. Die führenden Bieter sind Glencore und der japanische Raffineriebetreiber Eneos. Der Verkauf ist Teil der Strategie von Chevron, seine globalen Vermögenswerte zu straffen und sein Raffinerieportfolio in Asien zu optimieren.
Die EU überarbeitet derzeit die Vorschriften zu Fluggastrechten. Das Parlament schlägt strengere Schutzmaßnahmen vor, darunter kostenloses Handgepäck, eine Entschädigungsgrenze von drei Stunden bei Verspätungen und nebeneinander liegende Sitzplätze für Familien. Der Rat der EU-Mitgliedstaaten möchte jedoch eine Entschädigungsgrenze von vier bis sechs Stunden und geringere Entschädigungsbeträge. Die beiden Gremien müssen nun einen Vermittlungsausschuss bilden, um einen Kompromiss zu erzielen. Verbraucherverbände unterstützen die Position des Parlaments, während Luftfahrtverbände Bedenken hinsichtlich der Kosten und der praktischen Umsetzung äußern.
Der DAX erholte sich teilweise nach anfänglichen Verlusten nach Trumps Rede in Davos, in der er Grönland für sich beanspruchte, aber Gewalt ausschloss. Die Märkte reagierten positiv auf seinen gemäßigteren Ton, die Wall Street drehte ins Plus und die Anleihemärkte erholten sich. Qiagen verzeichnete Gewinne aufgrund von Übernahmespekulationen, während Netflix mit seinem Ausblick enttäuschte. Gold und Silber erreichten Rekordstände, da Anleger auf der Suche nach Sicherheit waren, und Continental erreichte trotz Herausforderungen in seiner Contitech-Sparte seine Jahresziele.
Der Artikel analysiert die internen Konflikte innerhalb der Energieagenda von Donald Trump und hebt die Spannungen zwischen den Zielen einer erschwinglichen Energieversorgung für die Amerikaner, der Energiedominanz durch Exporte und der Unterstützung der heimischen Energieindustrie hervor. Trotz politischer Unterstützung bleiben die US-Produzenten vorsichtig und halten angesichts schwacher Ölpreise, Bedenken hinsichtlich eines Überangebots und Unsicherheiten über die Politik nach Trump an ihrer Kapitaldisziplin fest. Während LNG-Exporte nach Europa eine dominante Rolle spielen, sieht sich Rohöl einer starken Konkurrenz durch die OPEC+ und andere Produzenten ausgesetzt, sodass es schwierig ist, alle drei Energieprioritäten gleichzeitig zu erreichen.
Der Artikel berichtet über einen deutlichen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl und Erdölprodukten in den USA, wobei die Rohölvorräte in der Woche zum 16. Januar um 3,04 Millionen Barrel und die Benzinvorräte um 6,2 Millionen Barrel gestiegen sind. Die Rohölproduktion in den USA ging leicht auf 13,753 Millionen Barrel pro Tag zurück, während die strategischen Erdölreserven weiter wuchsen. Die Daten zeigen gemischte Marktbedingungen, wobei die Lagerbestandsaufstockungen möglicherweise auf eine schwächere Nachfrage hindeuten, obwohl die Preise relativ stabil blieben und nur moderate Zuwächse verzeichneten.
Das kanadische Ölunternehmen Cenovus erwägt den Verkauf von konventionellen Öl- und Gasvorkommen in Alberta im Wert von bis zu 2 Milliarden Dollar, um die Schulden zu reduzieren, die durch die 6,2 Milliarden Dollar teure Übernahme von MEG Energy entstanden sind. Durch die Fusion entstand einer der größten integrierten Ölproduzenten Nordamerikas. Cenovus plant, die Produktion bis 2026 um 4 % zu steigern und sich dabei auf Investitionen in Ölsandvorkommen statt in konventionelle Vorkommen zu konzentrieren.
Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für das weltweite Ölnachfragewachstum im Jahr 2026 um 70.000 Barrel pro Tag auf 930.000 Barrel pro Tag angehoben und begründet dies mit niedrigeren Ölpreisen und einer Normalisierung der Wirtschaftslage nach dem Zollchaos im Jahr 2025. Trotz erhöhter Versorgungsprognosen und steigender Lagerbestände, die die Preise um 16 USD/Barrel unter dem Vorjahresniveau gehalten haben, stellte die Agentur einen im Vergleich zu früheren Schätzungen etwas geringeren impliziten Marktüberschuss fest. Die Aufwärtskorrektur spiegelt die Erholung der Nachfrage nach petrochemischen Rohstoffen und die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen wider, trotz anhaltender geopolitischer Spannungen in den Ölförderregionen.
Die deutsche Stahlindustrie steht vor großen strukturellen Herausforderungen, da die Rohstahlproduktion aufgrund der schwachen Nachfrage, hoher Energiekosten und billiger Importe aus China auf dem niedrigsten Stand seit 2009 ist. Die Aktien der Stahlunternehmen erleben jedoch einen deutlichen Aufschwung aufgrund der Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung, der Schutzmaßnahmen der EU gegen chinesische Importe, unternehmensspezifischer Entwicklungen wie der Ausgliederung von TKMS durch Thyssenkrupp, des Übernahmeangebots von Klöckner für Worthington Steel und der Vorteile für Salzgitter durch den Rüstungsboom, was zu Optimismus für die Zukunft der Branche führt.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.